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5. Oktober 2020

Supercomputer und 5G: EU-Kommission will digitales Jahrzehnt einläuten

Bild von Pete Linforth auf © Pixabay 3679893

Es tut sich etwas in der EU in Sachen der dringend notwendigen Digitalisierung. Zum einen will man Milliarden in die nächste Generation von Supercomputern investieren, zum anderen die bestehende Netzinfrastruktur weiter ausbauen. So soll es der Europäischen Union dann gelingen, ein „digitales Jahrzehnt“ zu schaffen. IQ Solutions begrüßt diese Initiativen. „Die Entscheidung, dass unsere Kundendaten in Deutschlands Rechenzentren gespeichert werden, wird auch durch diese Offensive der EU positiv gestützt“, erklärt CEO Jörg Pfeiffer.

Viele Hoffnungen in Supercomputer
In Brüssel setzt man große Hoffnungen in die Entwicklung der Supercomputer. „Wie wir im Kampf gegen die Corona-Pandemie sehen, unterstützen Supercomputer bereits heute die Suche nach Therapien, die Erkennung und Vorhersage der Infektionsverbreitung oder die Entscheidungsfindung über Eindämmungsmaßnahmen“, erklärte die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margrethe Vestager gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Hochleistungsrechner könnten zudem einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten – zum Beispiel indem sie helfen, die Stromversorgung effizienter zu machen, bekräftigte Vestager. 

3,5, Milliarden aus dem EU-Haushalt
In Europa sollen rund acht Milliarden Euro für die nächste Generation dieser Supercomputer aufgewandt werden. Die Investitionen werden es Europa nach Angaben der EU-Kommission erlauben, Rechner zu betreiben, die mehr als eine Trillion Rechenoperationen pro Sekunde ausführen können. Zudem soll es Infrastrukturen geben, die sogenannte Quantencomputer mit klassischen Rechnern kombinieren. Das Geld für das neue europäische Supercomputer-System kommt mit 3,5 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt und einem ebenso großen Betrag aus den nationalen Haushalten europäischer Staaten. Eine weitere Milliarde Euro würden in Form von Geld- und Sachleistungen nicht-staatliche Unterstützern der Initiative beisteuern.

Tempo bei der Vergabe von 5G Frequenzen gefragt
Nicht nur die Supercomputer-Initiative soll vorangetrieben werden, auch der Ausbau von Breitbandverbindungen mit sehr hoher Kapazität steht im Vordergrund der digitalen Offensive. „Breitbandverbindungen und 5G-Konnektivität bilden die Grundlage für den ökologischen und digitalen Wandel der Wirtschaft, unabhängig davon, ob es um Verkehr und Energie, Gesundheit und Bildung oder Fertigung und Landwirtschaft geht“, bekräftigte Vestager. Der für den EU-Binnenmarkt zuständige Kommissar Thierry Breton wies allerdings darauf hin, dass sich die Investitionen in diesen Bereich jüngst trotz allem verlangsamt hätten. Breton riet zu einer schnellen Vergabe von 5G-Frequenzen.

EU will mit Technologieriesen konkurrieren
In Brüssel will man sich auch gegenüber den ganz Großen des Digitalgeschäfts behaupten. So erklärte Vestager mit Blick auf Schwergewichte wie Google, Apple oder Facebook: „Wir dürfen nicht zulassen, dass eine Handvoll von Digitalunternehmen die Spielregeln definiert.“ Größe bedeute Wirtschaftsmacht und gefährde zum Teil den Wettbewerb. Vestager kündigte auch ein Gesetz der Kommission an, das im Dezember vorgelegt werden soll. Ziel dessen sei ein Binnenmarkt für digitale Dienstleistungen, basierend auf europäischen Werten.

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