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29. Oktober 2019

Studie: Kinder und Eltern leben in unterschiedlichen Social-Media-Welten

KB&B/Kinder, Eltern und Social Media 2019

Die App TikTok ist bei Kindern sehr beliebt, Eltern hingegen ist sie kaum ein Begriff. Und wo Erwachsene Anwendungen wie Facebook bestens kennen, treibt sich ihr Nachwuchs dort tatsächlich gar nicht herum. Das sind Ergebnisse der Studie „Kinder, Eltern und Social Media 2019“ von KB&B, einer Hamburger Spezialagentur für Kinder- und Familienmarketing. Die Studie wurde mit FACT durchgeführt, im August 2019 wurden 425 Kinder bis 14 Jahre und 796 Eltern zum Thema Social Media befragt.

TikTok – Eltern eher unwissend
Aktuell gibt es eine Debatte um TikTok, was die Punkte Daten- und Kinderschutz anbelangt. Doch das Thema ist bei Eltern trotzdem nicht wirklich präsent. So kennen nur rund 35 Prozent der in der Studie befragten Eltern die Video-App überhaupt. Zm Vergleich: Facebook ist mit 94 Prozent bekannt, YouTube (89 Prozent) und Instagram (84 Prozent) schneiden ebenfalls sehr gut ab. Snapchat reiht sich mit einer Bekanntheit von etwa 65 Prozent mit großem Abstand vor TikTok ein.

Eltern fürchten teure In-App-Käufe
Auch wenn es um etwaige Risiken geht schätzen die Eltern dies vollkommen anders ein als der Nachwuchs. Sie haben vor allem Bedenken, wenn es um das Thema Geld geht: So fürchten 28 Prozent der befragten Eltern, dass ihre Kinder ungewollte In-App-Käufe tätigen könnten. Unangebrachte Posts, insbesondere von Menschen, die dem Alter des Kindes nicht entsprechen sind offenbar kein Grund für Bedenken – gerade einmal zehn Prozent der befragten Eltern zeigen sich hierüber besorgt.

Kinder wissen um mögliche Gefahren
Da sieht es dann bei den Kindern ganz anders aus. Diese sind sich einer möglichen Gefahr in diesem Bereich durchaus bewusst. Im Gegensatz zu ihren Eltern nutzen sie die App, und wissen um die Mechanismen und möglichen Fallstricke. Gut jede*r Dritte der 10- bis 14-Jährigen fühlt sich unsicher. Grund dafür sind Posts von Unbekannten, unangebrachte Kommentare bzw. Nachrichten und die Möglichkeit, dass Beiträge ohne Einwilligung der Eigentümer weitergeleitet werden können.

Kinder interagieren mit Freunden und Influencern
YouTube, Instagram, Snapchat und TikTok sind die Gewinner unter den Social-Media-Apps bei den 10- bis 14-Jährigen. Bei Snapchat und TikTok kommt hinzu, dass die Kinder bei diesen Apps in der deutlichen Überzahl sind und sie wesentlich häufiger nutzen als ihre Eltern. Facebook ist für Kindern zwischen zehn und 14 Jahren nahezu uninteressant: Nur knapp 16 Prozent geben an, das Soziale Netzwerk zu nutzen. Die Kinder nutzen Social Media-Apps aktiv und genau für das, was ihr eigentlicher Sinn ist: Für 65 Prozent dominiert die Interaktion mit Freunden. Zudem sind für die 10- bis 14-Jährigen ebenso die Inhalte von Influencern (rund 27 Prozent), Prominenten (rund 21 Prozent) und Marken (etwa 13 Prozent) von Bedeutung. Das zeigt, dass das Thema Influencer-Marketing weiter eine starke Relevanz besitzt. Der Stellenwert des Social Networking ist somit weiter enorm hoch, vor allem bei jungen Nutzern. Über alledem sollte man aber nicht vergessen, dass es auch Regeln für den Umgang mit den sozialen Medien geben muss und ein großes Bewusstsein vor allem von den Eltern für Gefahren und andere Aspekte vorhanden sein sollte.

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