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7. Oktober 2019

Amazon Marketplace: Produkte der Anbieter oft teurer als im eigenen Shop

Stichprobe zu Händlerpreisen auf dem Marketplace
Quelle: obs/Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V./Verbraucherzentrale NRW

Amazon ist der absolute Platzhirsch im Online-Handel und oft die erste Anlaufstelle für Online-Shopper. Auf dem Amazon Marketplace können gewerbliche Verkäufer ihre Waren einer großen potentiellen Käuferschaft anbieten. Doch sind die Produkte dort tatsächlich billiger als im eigenen Shop des Verkäufers? Das wollte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen überprüfen und führte eine Stichprobe bei 20 Händlern durch. Für jeweils fünf Produkte, die die Händler parallel in der eigenen Webpräsenz und bei Amazon anboten, verglichen Tester zeitgleich die Preise. Und kamen zu einem eindeutigen Ergebnis. So waren die Angebote auf dem Marketplace von Amazon fast ein Fünftel teurer als im Händlershop.

Shoppingtour bei Amazon- alles auf einen Blick?
Einfach und problemlos in nur einem Online-Shop alles bekommen, was man gerade sucht. Das scheint Amazon zu bieten. Auf dem Marketplace tummeln sich Millionen Verkäufer, die ihre Ware feil bieten. Da kann man als Kunde schnell das Gefühl bekommen, einen umfassenden Überblick über alle Angebote im Internet zu erhalten. So kommt es, dass viele Nutzer auf der Suche nach dem besten Angebot ihren gesamten Shoppingtrip bei Amazon abwickeln.

Wer bequem ist, tappt in die Preisfalle
Wer zu bequem ist, der kann oft auch in die Preisfalle tappen. Denn hingegen des Eindrucks der User spiegelt Amazon nicht unbedingt das gesamte Angebot im Netz wieder. Mehr noch, viele Nutzer zahlen drauf, wenn sie sich beispielsweise auf die von Amazon besonders hervorgehobenen Bestseller oder Amazon Choice Angebote verlassen. Die Testkäufer beobachteten den eindeutigen Trend zu zwei unterschiedlichen Preisen. So waren 98 der 100 Produkte im eigenen Shop des Händlers zu einem niedrigeren Preis erhältlich. Nur zwei Mal konnte Amazon den Preis des Händlershops unterbieten. Der Gesamtpreis inklusive der Lieferkosten für alle 100 Produkte lag demnach im Marketplace nahezu ein Fünftel (18 Prozent) über dem Preis im Händlershop. Einzelbeispiele zeigten sogar noch markantere Unterschiede in der Preisgestaltung.

Hintergrund – Amazon fordert hohe Gebühren
Doch woran liegt das denn nun genau? Die Frage lässt sich leicht beantworten. Für Ihren Shop auf dem Marketplace müssen die gewerblichen Verkäufer hohe Stand-und Verkaufsgebühren bezahlen. Diese belaufen sich auf rund 15 Prozent oder sogar noch mehr. Im eigenen Shop fallen diese Kosten natürlich nicht an, und so können die Waren dort günstiger angeboten werden. Auch wenn der Artikel als Top-Angebot gekennzeichnet ist bedeutet diese also nicht automatisch, dass man den niedrigsten Preis bezahlt.

Schnäppchen durch Preissuchmaschine
Wie stelle ich aber nun sicher, dass ich wirklich den günstigsten Preis bezahle? Wer sich nicht in die Irre führen lassen möchte, der vergleicht genau bevor er seinen Kauf abschließt. Entweder durch einen Besuch im Händlershop und oder bei den zahlreichen Preissuchmaschinen im Netz. Bei letzteren sind sogar oft noch günstigere Schnäppchenpreise zu finden.

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