IQ Solutions GmbH The digital IT people.
26. März 2019

Lauschangriff: Hört Facebook Gespräche seiner Nutzer ab?

© Pixabay 2209152

Viele Verbraucher haben es bereits erlebt. Facebook schaltet in seinen Apps Werbung für Produkte nach denen man im Internet gesucht hat. Zahlreiche Nutzer sind aber auch noch in anderer Hinsicht verunsichert. Sie haben festgestellt, dass Produkte über die Sie gesprochen haben beworben werden. Dies führt zu dem Verdacht, dass der Internet-Riese Gespräche seiner Nutzer systematisch abhört. Doch was ist dran an den Gerüchten um einen dezidierten Lauschangriff?

32 Millionen Nutzer wären betroffen
Ist Facebook wirklich so dreist und belauscht seine Nutzer über das Mikrofon des Smartphones, um beispielsweise personalisierte Werbung zu schalten oder handelt es sich um eine Fehleinschätzung der Konsumenten? 32 Millionen User in Deutschland wären von einer solchen Praktik betroffen. Und es zeigt sich eine steigende Anzahl von Beschwerden von Nutzern, die ein Abhören vermuten. Bisher gibt es allerdings noch keine wirklichen Beweise für ein systematisches Abhören. Im Juni 2018 hat Facebook zwar ein Patent für eine Technik angemeldet, die es ermöglichen soll, die Umgebungsgeräusche der Nutzer mittels des verwendeten Smartphones auszuwerten, damals hatte man aber erklärt, dass es üblich sei, Patente einzureichen, um sich gegenüber Vorstößen der Konkurrenz abzusichern.

Experte hält Abhören für unwahrscheinlich
Das NDR-Magazin „Markt“ hat einen Informatik-Experten zu Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeit eines Abhörens befragt. Nach dessen Aussagen ist das Abhören und Auswerten von Sprache technisch durchaus möglich, indem das Programm das eingebaute Mikrofon nutzt, sobald der User der App den Zugriff auf das Mikrofon erlaubt hat. Dennoch hat der Wissenschaftler noch keine Anhaltspunkte dafür erkennen können, dass Apps im Hintergrund unbemerkt Sprache aufzeichnen und die Daten auf dem Smartphone oder auf Servern auswerten. Er hält es für wahrscheinlicher, dass hier intelligente Algorithmen zum Einsatz kommen, die Daten wie den Standort auswerten.

Sensibler Umgang mit smarten Geräten ist gefragt
Facebook streitet entschieden ab, Apps dazu zu benutzen, um Werbung oder Beiträge im News Feed in zu beeinflussen. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich gut überlegen, ob er den Zugriff auf Daten wie Standort, Kamera oder Mikrofon gestatten möchte.

Gefällt Ihnen unsere Webseite? Besuchen Sie uns - wir freuen uns!

Durchschnittliche Bewertung / 5. Anzahl

Ausgewählte Kunden

Unsere Kunden stehen bei uns im Mittelpunkt. Als inhabergeführtes Unternehmen denken wir langfristig und streben stabile und langjährige Kundenbeziehungen an.

KFP Gruppe

Simon & Partner

Merget + Partner

Die Office Profis

Eurogarant

Zahn & Zahn

Kontaktieren Sie uns