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25. Juli 2019

Übernahme von Unitymedia: Vodafone wird zum Platzhirsch des Kabelgeschäfts

Glasfaserkabel -
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Exakt 272 Tage hatte sich die Kommission bei der Prüfung der 18, 4 Milliarden Euro schweren Übernahme Zeit gelassen. Jetzt steht fest: Die EU billigt Vodafones Übernahme der Kabelnetze von Liberty Global in Deutschland Tschechien, Ungarn und Rumänien unter Auflagen. In Deutschland wird der Mobilfunkkonzern die Netze des Liberty-Tochterunternehmens Unitymedia übernehmen und so fortan in allen 16 Bundesländern aktiv sein. Der Vollzug des Kaufvertrags soll bereits zum Monatsende erfolgen.

Deutschland soll zum schnellsten Digitalstaat Europas werden

Im Frühjahr 2018 war die Übernahme angekündigt worden. Vodafone verspricht sich viel davon. So möchte man in den nächsten drei Jahren rund 25 Millionen Haushalten eine Internetanbindung mit Gigabit-Geschwindigkeit zugänglich machen und „ein vereintes Kabelnetz in ganz Deutschland“ erschaffen. Außerdem könne man Deutschland von einem der langsamsten Digitalstaaten in einen der schnellsten auf dem europäischen Kontinent verwandeln, heißt es vom Unternehmen. Die Zahlen sprechen für sich: Man erweitert durch den Deal die Zahl der TV Kunden von 7,7 auf 14 Millionen, die Zahl der Internetkunden steigt von 6,5 auf 10 Millionen.

Auflagenpaket räumt Bedenken aus

Die Bedenken der EU Kommission konnte man mit einem Auflagenpaket entkräften. So war man sich in Brüssel nicht sicher gewesen, ob der Wegfall des DSL-Angebots im Unitymedia-Verbreitungsgebiet in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen den Wettbewerb einschränkt. Darüber hinaus sorgte man sich ob der zukünftig größeren Verhandlungsmacht im Fernsehmarkt. Dem setzt Vodafone die Öffnung seines Kabelnetz in Deutschland für die Konkurrenz von Télefonica entgegen. Zudem gewährt man TV-Sendern nach eigenen Aussagen mehr Flexibilität und Unabhängigkeit. Laut EU dürfen die Gebühren für frei zugängliche Fernsehsender, die ihre Programme über das Kabelnetz von Vodafone übertragen, nicht erhöht werden.

Die Konkurrenz fürchtet sich jetzt vor einer Monopolstellung Vodafones bzw. eines Duopols mit der Deutschen Telekom. Es bleibt abzuwarten wie sich das Machtgefüge im Deutschen Kabelgeschäft weiter entwickeln wird.

Was die Politik seit Jahren verspricht, kann nun unter Umständen durch die Wirtschaft umgesetzt werden. Als IT Dienstleister in Frankfurt benötigen auch wir und unsere Kunden zuverlässiges Breitband.

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